Der Spiegel und der Meeresspiegelanstieg: Halbwahrheiten und Unwahrheiten

Screenshot: Der Spiegel, online, 02. Janaur 2026

Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, bekannt auch durch die Halb- oder Unwahrheiten des Geschichtenerzählers Claas Relotius , der bis 2018 beim Spiel log, macht mal wieder in Klimaalarmismus. Auch aktuell wird wieder mit Halb- und Unwahrheiten gearbeitet, es geht um den Meeresspiegelanstieg der Nordsee und die angebliche Zunahme von Sturmfluten. Heute, am 02. Januar 2026, wird online berichtet.

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40 Jahre Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer: Ein „Schatz“ – oder nur politische Propaganda?

Fliegende Pinguine statt Strandbrüter- Strand auf Norderney – Foto- Eilert Voß/Wattenrat

Es soll gefeiert werden, Politiker und unkritische Medien werden wohl Erfolgsarien zum Jubiläum anstimmen, obwohl es eigentlich nichts zu feiern gibt: Vor vierzig Jahren, am 01. Januar 1986, trat die Verordnung zur Einrichtung der Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer in Kraft. Später wurde daraus ein Gesetz, immer wieder angepasst an die Forderungen z.B. der Tourismusindustrie. Wer die Wattenrat-Seiten aufmerksam gelesen hat, wird die Vielzahl der zugelassenen Nutzungen zur Kenntnis genommen haben: Massentourismus, Zulassung von Kitesurfern in den Zwischenzonen, Baggergutverklappungen, gewerbliche Fischerei mit Grundschleppnetzen und hohem Beifang, Vogeljagd auf den Ostfriesischen Inseln, örtlicher desolater Zustand der Salzwiesen vor den Deichen oder Windparks auf See und an Land, die das Großschutzgebiet umstellen, mitten in den Hauptrouten des ostatlantischen Vogelzuges. Ein Windpark wurde unter Beteiligung des Umweltverbandes BUND in der Außenweser direkt am Nationalpark errichtet: Nordergründe mit 18 Anlagen.

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Die „Ostfriesische Landschaft“ und der Wattenrat – eine Anfrage

Intensivlandwirtschaft und Überdüngung, Vernichtung der Bodenbrüter und die Bodenverdichtung, hier ein Winterbild mit Nonnengänsen – Foto: Eilert Voß/Wattenrat

Die Ostfriesische Landschaft ist ein Höherer Kommunalverband in Niedersachsen mit Sitz in Aurich. Er umfasst die drei ostfriesischen Landkreise Aurich, Leer und Wittmund und die ebenfalls ostfriesische Stadt Emden. Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und hat ihren Sitz im Landschaftshaus in Aurich […] Die Ostfriesische Landschaft ist Nachfolgerin der Ostfriesischen Landstände. Bis ins 19. Jahrhundert war sie mit weitreichenden politischen Rechten ausgestattet. Danach hat sich die Ostfriesische Landschaft vom ständischen Landtag zum regionalen Kulturparlament entwickelt. Sie erfüllt Aufgaben insbesondere auf den Gebieten der Kultur, Wissenschaft und Bildung in und für Ostfriesland.“ (Wikipedia)

Klingt gut, nur wird die Ostfriesische Landschaft heute von Kommunalpolitikern dominiert, also Parteipolitikern, die zur tatsächlichen umgebenden realen „Landschaft“, die sie vertreten sollen, erkennbar kein besonderes Verhältnis mehr haben.

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Silvester 2025: ausgeböllert auf Langeoog

Böller und Raketen über dem „Weltnaturerbe“ und Nationalpark Wattenmeer – Archivfoto: Eilert Voß/Wattenrat

Ausgeböllert auf Langeoog: Seit Jahren weist der Wattenrat auf die Unsitte des Böllern an der Küste in den nationalparknahen Bereichen hin. Nicht nur die Haustiere der Insulaner und der Touristen leiden unter Blitzen und Explosionen zu Silvester. Es sind vor allem die streng geschützten Vogelarten, die in den Watten und Salzwiesen des Nationalparks durchziehen oder hier überwintern und die panisch auf das plötzliche Einsetzen des jährlichen Bespaßungslärms reagieren.

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Wolf: Bundesregierung beschließt Aufnahme ins Jagdrecht

Pressemitteilung der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. vom 17. Dez. 2025

Bundeskabinett beschließt rechtswidrigen Gesetzentwurf

 Am heutigen Mittwoch  [17. Dez. 2025] hat das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf zur Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht beschlossen, der mehr als fragwürdig ist. „Wider besseren Wissens werden hier Entscheidungen mit aller politischen Macht durchgedrückt, die weder kommende Generationen gerecht werden, noch den betroffenen Weidetierhaltern weiterhelfen!“, Nicole Kronauer, 1. Vorsitzende der GzSdW.

Wissenschaftliche Fakten und EU-Recht werden einfach ignoriert

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Wolf: Landkreis Wittmund scheitert mit Abschussgenehmigung vor dem OVG Lüneburg

Im November 2025 hatte der Landkreis Wittmund im Zuge einer Ausnahmegenehmigung ein Schnellabschussverfahren gegen Wölfe in Friedeburg erlassen, weil es zuvor Risse gegeben hatte, von denen auch Rinder betroffen waren. Das Verwaltungsgericht Oldenburg kassierte den Erlass schon nach wenigen Tagen, der „Freundeskreis freilebender Wölfe“ hatte dort erfolgreich Einspruch eingelegt. Gegen diese Entscheidung legte Landkreis Wittmund umgehend Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in Lüneburg ein. Das OVG verwarf die Beschwerde des Landkreises, weil er vor dem Abschusserlass zumutbare Alternativen zum Wolfsabschuss nicht hinreichend geprüft habe. Weiterlesen

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Schleppende Ausschreibung neuer Offshore-Windparkprojekte – Investoren zurückhaltend

Symbolfoto: Offshore Windpark (Pressefoto BARD)

Das Portal „Klimanachrichten, die faktenbasierte und nüchterne WebSeite über „Klima“, berichtet am 11. Dez. 2025 über die schleppende Ausschreibung neuer Offshore-Windparkprojekte mit dem Titel Windparks in schwerer See“. Daraus übernehmen wir die darin verlinkten Zitate des NDR und des Lobbyverbandes Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW: “Wir machen Deutschland lebenswerter. Wir führen Deutschland mit sicherer und effizienter Energieversorgung in die Klimaneutralität…). Da weiß man doch, woher der Wind weht.

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„Küstenvögel in der Krise“ in der Zeitschrift Nationalpark

Viel ist auf den Wattenrat-Seiten bisher über die desolate Lage der Küstenvögel und Wiesenbrüter geschrieben worden, obwohl gesetzlich streng geschützt, steht der Schutz überwiegend auf dem Papier. Massentourismus oder Intensivlandwirtschaft sind die Treiber des Rückganges vieler Brutvogelarten an der Küste. Dazu kommt die Industrialisierung der Landschaft mit riesigen Windparks in den Hautpdurchzugs- und Überwintersgebieten.

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FAZ-Artikel zur Offshore-Windenergie: „Zugvögel fast durchweg schlau genug, Windanlagen zu meiden“

Nonnengänse durchfliegen den Windpark Wybelsumer Polder, faktisches EU-Vogelschutzgebiet bei Emden, direkt angenzend an den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer (Bereich Dollart) – Archiv Wattenrat, Foto: Eilert Voß

In der Frankfurter Allgemeinen liest man am 29. Nov. 2025 Erstaunliches zur Offshore-Windkraft: Gestiegene Kosten, höhere Zinsen und Gegenwind aus der Trump-Regierung: Windparkprojekte auf hoher See werden unrentabel, das erschwert die Energiewende. Doch der Wind könnte sich auch wieder drehen(aus: Die Furcht vor der Flaute). Das wollen wird doch als Naturschützer hoffen, nicht das der Wind sich wieder dreht, sondern dass sich die für Schweinswale (Lärm) und Zugvögel (Kollisionen) gefährlichen Propellerwälder auf See wieder lichten und irgendwann ganz verschwinden.

Screenshot FAZ vom 29. Nov. 2025 (Hervorhebung Wattenrat)  BWO=Bundesverband Windenergie Offshore e.V., ein Lobbyverein der Windenergie

Dann kommt dieser Satz, der sich auf auf Kollisionsgefährdung bezieht. „Eines der Themen für das Amt [gemeint ist das Bundesamt dür Seeschifffahrt und Hydrografie als Genehmigungsbehörde, das Offshore-Windparks auch schon eine „höhere Artenvielfalt“ zuschrieb] ist das Kollisionsrisiko von Zugvögeln – weshalb eine industriefinanzierte Studie des BWO diese Woche genau rechtzeitig kommt. Demnach sind die Zugvögel fast durchweg schlau genug, Windanlagen zu meiden.“ „Industriefinanziert“ klingt schon mal nach Investoren-Propaganda. Es geht auch nicht um „schlau“, es geht um die Flughöhe der Vögel bei unsichtigem Wetter, also Dunkelheit mit Starkregen, Nebel oder Schneefall, bei denen die Zugvögel von Kleinvogel- bis Gänsegröße auf dem sog. „Flyway“ des Ostatlantischen Vogelzuges, der über die Ost- und Nordsee führt, an den Rotoren verunglücken können, oder um den Lebensraum von Seevögeln, wie z.B. Seetaucher, der durch Meidung der Windkraftflächen eingeschränkt wird.

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„Wattführende“ im NABU-Wattenmeerhuus in Bensersiel

Screenprint/Bildzitat: Facebook, 27. Nov. 2025

In Bensersiel wird über das Wattenmeer mit dem angrenzenden Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer informiert. Ort: Das Wattenhuus, betrieben vom Naturschutzbund NABU und der Stadt Esens. O-Ton: „ExkursionsprogrammeWir bieten für Schulen verschiedene Programme im Watt / Salzwiese oder Marsch an. Gerne gehen wir, nach vorheriger Absprache, auf einzelne Themen genauer ein. Wie z.B. eine Land & Wattführung zum Thema Küstenschutz oder eine Wattexkursion zum Thema Müll im Meer.  Ebenso bieten wir Indoor Veranstaltungen wie zum Beispiel ein Vormittag zum Thema Klimawandel.“ Da weiß man doch, was einen erwartet:

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